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Krems 1945-55 Ende und Neuanfang
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Bis zuletzt prägten nationalsozialistischer Terror und die Nachwirkungen des Massakers von Stein das Kriegsende am 8. Mai 1945, nachdem Wehrmacht und Waffen-SS zuvor abgezogen waren und die Rote Armee die Stadt besetzte. Die ersten Monate waren von Unterversorgung, Kriminalität, Zwangsrepatriierungen sowie von Übergriffen geprägt, die vor allem in der sowjetischen Besatzungszone auftraten. Gegen Ende 1945 nahm diese Gewalt ab, doch soziale Not und Verrohung blieben bestehen. Die Stadtvertretung versuchte, die Situation zu stabilisieren und zugleich ihre Rolle im neuen politischen System zu finden. Diese Entwicklungen beleuchtet Marius Weigl-Burnautzki anhand neuer Forschungsergebnisse.